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Metamorphosen - Verwandlungen - Umwandlungen

Natürlich hilft auch Ovid um an den Gedanken der Metamorphosen heranzukommen. Ein Kunstwerk bedingt mehrere Verwandlungen bis es letztendlich fertig ist. Doch findet ein Kunstwerk jemals ein Ende in der Verwandlung? Ich glaube nicht. Möglicher Weise Ändert sich eine Arbeit solange bis diese unwiederbringlich verschwunden ist.

Selbst die digitale Welt zeigt ein Bild und das selbe Bild wieder und wieder in Verschiedenen Farben und Abmessungen von Projektion, zu Projektion.





Doch wo fängt das Ganze an? Wenn wir eine Zeichnung betrachten? Ein Maler wie ich liebt es möglicher Weise mit einem echtem Model zu arbeiten. Eine Sekunde im Zyklus der Wandlungen einzufangen. Diese in die eigene Welt der Vorstellungen zu ziehen um diese Gewollt oder nicht, dann auch schon wieder zu verändern.

Farbe, Pose und Ausdruck. Selbst die Gitarre habe ich allein schon in der Welt der Vorstellung Imagination ausgetauscht.

Oder doch eine ganz andere Idee, andere Zeichnung. Farben werden zum Klang, ein Bild eine ganze Melodie, welche zu mehr verführen mag.











Lassen wir uns verführen in Gedanken und Spielereien. Faszinationen erleben welche wir uns nicht getrauen vorzustellen. Wir sind da um die veränderung zu leben, zu erleben, in Leben zu tauchen.

Doch wo kommen wir hin, wenn wir alles Mögliche an Gedanken zu lassen. So einige Coaches, Trainer, Lehrer versprechen, das alles möglich sein kann.

Dann laufen wir über glühende Kohlen oder halten plötzlich einen verführerischen Kuchen in der Hand.

Es ist immer wieder Mumzy - Maria Uberstein. Mal mit einer Gitarre, dann eine andere Gitarre und jetzt plötzlich soll es Kuchen, gar eine Torte sein mit opulenter Schokolade und Erdbeer im Geschmack. Können wir da nein sagen?



Ovid schreibt in seinem Werk nicht von Kuchen oder elektro- Gitarren welche sich in die verschiedensten Formen gewandelt haben. Es waren Menschen, Pflanzen, Tiere und Götter. Götter liebten es sich in dieses oder jenes zu verwandeln um in den verschiedensten Gestalten zu erscheinen. Orpheus und Eurydice wandeln sich bekannter Weise durch die Welt der Theater.

Eine Lektion für die heutige Welt der abstrakten Kunst allemal.

Alles wandelt sich, nichts vergeht. Es gibt im ganzen Weltkreis nichts Beständiges. Alles ist im Fluss Jedes Bild wird gestaltet, während es vorübergeht. Ja, auch die Zeiten gleiten in ständiger Bewegung dahin, nicht anders als ein Strom. Denn stillstehen kann weder der Fluss noch die flüchtige Stunde…



Erst Musik, Rockmusik und jetzt das Schwert, ein Catana möglicherweise eines nach der Fantasie von Quentin Tarantino - die Idee Kill Bill. Es scharf, wird niemals müde und so gut wie unzerbrechlich. Morpheus schneidet in Matrix ein ganzes Auto auseinander.



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Wenn wir nur daran denken was früher nur die Götter konnten und durften, sich beliebig verwandeln. Doch dürfen wir uns heute wirklich wagen all diese Verwandlungen zu vollziehen?

Haben wir die Wahrhaftigkeit verloren, welche noch symbolisch bei den Rittern der Tafelrunde hochgehalten wird.





Schnell noch ein Selfie oder wie hieß das damals? Spieglein, Spieglein an der Wand. Ist mein Selfie das beste im Land? Niemand darf schöner als die Schönste sein, das zieht den Zorn der Götter nach sich. Athene, Aphrodite wer ist das?









Mögen wir die Gefahr verkennen, in eine Medusa verwandelt zu werden um Jeden in Stein zu verwandeln, der es wagt in das Gesicht zu blicken. Bei Harry Potter ist ein Basilisk für das Versteinern verantwortlich. Ein was - nur der König der Schlangen, oder ist es die Königin.

Hat die moderne Welt das Verwandeln in einen Akt der Langeweile verwandelt, es ist normal womöglich sehen wir das schon nicht mehr. Ein Zauber den jede Stylistin ganz ohne Zauber vollbringen kann.

Könnte Ovid in dem heute noch etwas dazu schreiben oder hat schon damals die römische Gesellschaft jede Art der Verwandlung die möglich ist schon abgefeiert.



Wir sind Künstler, unser leben ist Verwandlung, ohne Verwandlung kannst du nichts neues erschaffen. Das Moment ist immer wieder ein neues.