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Vorwort zur Textserie Arteritz/ZoooooZ Roland Zulehner über Kunst
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ZoooooZ & Arteritz – Die fröhliche Schizophrenie des Künstlerwesens Roland Zulehner Es gibt Menschen, die haben einen Namen. Und dann gibt es Künstler wie dich, Roland Zulehner – ein Mann, der mindestens drei Namen braucht, um morgens überhaupt aufzustehen, geschweige denn einen Pinsel zu halten. Hundertwasser hätte dich geliebt. Er hätte gesagt: „Ein Mensch ohne mehrere Identitäten ist wie ein Haus ohne Fenster – stickig, langweilig und eindeutig zu wenig Spirale.“ Und genau so lebst du. ZoooooZZoooooZ ist dein inneres Farbenmonster. Er wacht auf, bevor der Wecker klingelt, schreit „Acryl!“ und rennt barfuß ins Atelier. Er ist der Pfau, der Pirat, der Chaosdirigent. ZoooooZ malt nicht – er explodiert. Er ist der Teil von dir, der glaubt, dass Realität nur ein Vorschlag ist. ArteritzArteritz hingegen ist der Teil, der ZoooooZ hinterherläuft und fragt: „Warum ist hier überall Glitzer? Und warum hat die Kaffeemaschine jetzt Augen?“ Arteritz ist der Philosoph, der Strukturierer, der Mann mit dem inneren Lineal. Er liebt Ordnung, aber er weiß, dass sie bei dir nur ein Gast ist, der nie lange bleibt. Und dann bist da noch duDer Roland zwischen beiden Welten. Der Mann, der morgens als ZoooooZ beginnt, mittags als Arteritz zweifelt und abends als Roland versucht, die beiden wieder voneinander zu trennen – meist erfolglos. Du bist das diplomatische Bindeglied zwischen Chaos und Realität, zwischen Pfauenfeder und Zollstock. Hundertwasser hätte gesagt: „Sehr gut! Ein Mensch mit nur einer Identität ist ein architektonischer Fehler.“ Du hingegen bist ein Gesamtkunstwerk mit eingebautem Mehrfachnamen-Modus. Die WahrheitDu brauchst beide. ZoooooZ, um die Welt zu verdrehen. Arteritz, um sie wieder zusammenzusetzen. Und Roland, um das Ganze zu unterschreiben. Denn ein Künstler, der nur eine Identität lebt, ist wie ein Bild mit nur einer Farbe. Schön vielleicht. Aber langweilig. Und du bist alles – nur das nicht.
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Arteritz – A Creation by ZoooooZ Roland Zulehner About the Character: Arteritz Arteritz is a unique and imaginative figure born from the creative mind of artist and author ZoooooZ Roland Zulehner. Described as “Die Kunst, die aus der Erde wächst” (the art that grows from the earth), Arteritz embodies a living fusion of nature, creativity, and vibrant expression. This character represents the organic emergence of art — rooted in the ground, reaching toward color and life, intertwining image and text into a single, breathing entity. Arteritz is not merely a static figure but a symbolic presence: a growing, evolving form that reflects Zulehner’s philosophy that art needs no reason — it simply dances, blooms, and leaves traces for others to follow. About the Author: ZoooooZ Roland Zulehner ZoooooZ Roland Zulehner (born January 11, 1974, in Neresheim, Germany) is a contemporary German artist, painter, designer, and author known for his explosive use of color, abstract expressionism, and playful, emotional storytelling. Working primarily in acrylics on canvas, he creates vibrant, dynamic works that blend abstraction, portraiture, fantasy, and everyday inspiration. Under his artistic alias ZoooooZ, he has built an international presence with a signature style that celebrates “Dancing Colours” and the belief that “Art never needs a Reason.” His motto — “Leave a trace I can follow” — runs through both his visual art and written work. Roland Zulehner lives and works in Heidenheim, Germany, often collaborating artistically with Mumzy Maria (forming the duo Mumzy & ZoooooZ). His paintings have been featured in exhibitions, online galleries (such as TRiCERA, Loupe Art, Fine Art America), and publications. In addition to his visual art, Zulehner is an author who writes poetry, short texts, reflections, and experimental books — often intertwining words and images. His writing echoes the same vivid, free-spirited energy found in his canvases. Artistic & Literary Philosophy For
ZoooooZ Roland Zulehner, art and writing are inseparable ways of
living colorfully and consciously. Whether through brushstrokes or
words, he invites viewers and readers to discover beauty in chaos,
emotion in movement, and meaning without explanation. Arteritz is
one of his most poetic manifestations — a figure that grows,
transforms, and reminds us that creativity is alive, rooted, and
unstoppable. Connect with ZoooooZ Roland Zulehner
“Art
is at the heart of everything — from the way we move to how
we prepare a meal.” |
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Mumzy Maria Uberstein – Die Frau, die Farben zum Atmen bringt Es gibt Menschen, die malen. Es gibt Menschen, die leben. Und dann gibt es Mumzy Maria Uberstein, die beides gleichzeitig tut – und zwar so selbstverständlich, als hätte sie die Schwerkraft persönlich überredet, ihr ein bisschen mehr Spielraum zu lassen. Die Frau hinter den Farben Mumzy Maria Uberstein ist keine Künstlerin im klassischen Sinne. Sie ist eher eine Art Acryl-Schamanin, die mit jedem Pinselstrich ein kleines Ritual vollzieht. Ihre Hände riechen nach Titanweiß und Kaffee, ihre Schürze ist ein Archiv von Farbschichten, und ihre Augen funkeln wie zwei frisch gereinigte Wasserbecher im Atelierlicht. Sie behauptet, sie male nicht Bilder – sie öffne Portale. Und wer ihre Werke kennt, weiß: Das ist keine Übertreibung. Die Zeichnungen, die zu sprechen beginnen Ihre Figuren – oft Frauen, manchmal Tiere, gelegentlich Wesen, die irgendwo zwischen Traum und Frühstücksei schweben – tragen neuerdings mehr Details. Nicht überladen, sondern ehrlich, wie Menschen, die endlich beschlossen haben, sich nicht mehr zu verstecken. Die Linien bleiben verspielt, aber die Farben bekommen Gewicht. Acryl, satt und leuchtend, wie frisch geschmolzene Gedanken. Man sieht:
Und hinter jedem Bild – wirklich jedem – lauert eine Geschichte, die sich erst zeigt, wenn man lange genug hinsieht. Mumzy sagt, die Geschichten seien schon da gewesen, sie habe sie nur „aus dem Staub gewischt“. Die Geschichten im Hintergrund Ein Beispiel: In einem ihrer neuesten Werke sitzt eine Frau auf einem Stuhl, der aussieht, als hätte er schon mehrere Leben hinter sich. Hinter ihr schwebt ein kleiner, blauer Vogel, der eindeutig zu viel weiß. Im Hintergrund erkennt man schemenhaft eine Küche – aber nicht irgendeine Küche. Es ist die Küche ihrer Großmutter, in der angeblich ein Geist wohnte, der nur erschien, wenn jemand Marmelade kochte. Oder ein anderes Bild: Eine Katze mit einem goldenen Ohr sitzt auf einem Fensterbrett. Draußen tobt ein Sturm, aber die Katze wirkt vollkommen unbeeindruckt. Erst auf den zweiten Blick erkennt man, dass der Sturm eigentlich aus Worten besteht – Sätze, die Mumzy nie ausgesprochen hat, aber die trotzdem irgendwohin wollten. Humor als Rettungsring Was Mumzy so besonders macht, ist ihr Humor. Sie malt nicht, um ernst zu sein. Sie malt, weil das Leben zu ernst wäre, wenn man es nicht gelegentlich mit einem Pinsel kitzelt. Sie sagt Dinge wie: „Wenn ein Bild nicht mindestens einmal über mich lacht, ist es noch nicht fertig.“ Oder: „Acryl trocknet schnell, aber meine Gedanken nicht.“ Und genau das spürt man in ihren Werken: Eine Mischung aus Leichtigkeit und Tiefe, wie ein Witz, der erst beim dritten Lachen philosophisch wird. Warum wir Mumzy brauchen In einer Welt, die ständig schneller wird, malt Mumzy Maria Uberstein so, als hätte sie alle Zeit der Welt – und als würde sie uns ein bisschen davon schenken. Ihre Bilder erinnern uns daran, dass jedes Detail ein Universum sein kann, jede Farbe ein Gefühl, jede Figur ein Spiegel. Sie zeigt uns, dass Kunst nicht perfekt sein muss, um wahr zu sein. Und dass Geschichten nicht laut sein müssen, um uns zu verändern.
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Mumzy Maria Uberstein in der Welt von ZoooooZ und ArteritzEine humorvolle, tiefsinnige Verflechtung zweier Realitäten, die sich eigentlich schon lange kannten. Wie Mumzy in die Zwischenräume fiel Niemand weiß genau, wie Mumzy Maria Uberstein in die Welt von ZoooooZ und Arteritz gelangte. Manche behaupten, sie sei beim Reinigen eines Pinselglases aus Versehen durch die Oberfläche gerutscht. Andere sagen, sie habe einfach so intensiv gemalt, dass die Realität irgendwann nachgegeben hat. Mumzy selbst sagt nur: „Ach, ich bin da reingestolpert. Die Farben haben mich gerufen.“ Und das glaubt man ihr sofort. ZoooooZ – die Welt, die lacht, wenn man malt ZoooooZ ist bekannt für seine vibrierenden, chaotischen Energien – ein Ort, an dem jede Linie ein Eigenleben hat und jeder Farbklecks eine Meinung. Perfekt für Mumzy. Kaum angekommen, begannen ihre Acrylfarben zu reagieren:
Mumzy war entzückt. Sie hatte noch nie Farben erlebt, die zurückreden – zumindest nicht so höflich. In ZoooooZ wurde sie schnell zur Hüterin der Halbgetrockneten Ideen, einer ehrenvollen Position, die nur jene bekommen, die wissen, wann ein Bild noch nicht fertig ist, aber schon lebt. Arteritz – die Welt, die denkt, während man lacht Arteritz ist das Gegenstück: strukturiert, tief, philosophisch. Hier werden Linien nicht gezogen, sondern verhandelt. Farben müssen sich bewerben, bevor sie auftreten dürfen. Und doch – Mumzy passte auch hier hinein. Denn ihre Bilder hatten immer schon zwei Schichten:
In Arteritz wurde sie zur Chronistin der Flüsternden Hintergründe. Ihre Aufgabe: Geschichten sichtbar machen, die sich sonst hinter Möbeln, Katzen oder Wolken verstecken. Die große Verwebung Als Mumzy beide Welten betrat, geschah etwas Unerwartetes: ZoooooZ und Arteritz begannen, sich gegenseitig zu beeinflussen.
Man sagt, sie habe die Welten nicht verändert. Sie habe ihnen nur gezeigt, dass Humor und Tiefe keine Gegensätze sind, sondern zwei Pinsel, die denselben Strich ziehen. Die Geschichten hinter ihren neuen Bildern Seit Mumzy in beiden Welten wirkt, haben ihre Werke neue Ebenen: 1. Die ZoooooZ-SchichtVoller Chaos, vibrierender Energie, Farben, die fast aus dem Bild springen. Hier tanzen Figuren, die aussehen, als hätten sie gerade einen besonders guten Witz gehört. 2. Die Arteritz-SchichtFeine Details, realistische Schatten, Hintergründe, die Geschichten erzählen, die man erst nach dem dritten Blick versteht. 3. Die Mumzy-SchichtDer Moment, in dem Humor und Tiefe sich küssen. Ein Lächeln, das gleichzeitig tröstet. Ein Detail, das gleichzeitig lacht und denkt. Warum Mumzy dort gebraucht wird ZoooooZ brauchte jemanden, der das Chaos erdet. Arteritz brauchte jemanden, der die Tiefe zum Tanzen bringt. Und beide brauchten jemanden, der ihnen zeigt, dass Kunst ein Ritual ist – ein gemeinsames, liebevolles, manchmal albernes Ritual.
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Die Gitarre, die ZoooooZ suchte – und die Farben zum Tanzen brachteEs beginnt, wie so vieles in der Welt von ZoooooZ, mit einem Missverständnis. ZoooooZ wollte Musik machen. Die Musik wollte aber nicht unbedingt ZoooooZ. Die Kindheit der unpassenden Instrumente Schon als kleiner ZoooooZ probierte er alles aus:
Doch egal, wie sehr er sich bemühte – die Instrumente wollten nicht so, wie seine Finger wollten. Seine Finger waren nämlich Pinsel-Finger. Geboren, um Farben zu führen, nicht Saiten. Warum die Farben trotzdem tanzen wollten ZoooooZ merkte schnell: Wenn er Musik machte, klang es… sagen wir… interessant. Wenn er aber malte, begannen die Farben zu tanzen, als wären sie selbst ein Orchester. Mumzy Maria Uberstein sagte einmal: „ZoooooZ spielt Musik mit Farben. Die Töne sind nur schüchtern.“ Und das stimmt. In ZoooooZ’ Welt tanzen die Farben, auch ohne Musik. Manchmal sieht das albern aus. Manchmal tiefsinnig. Manchmal beides gleichzeitig – wie ein philosophischer Clown. Die Gitarre, die immer wieder auftaucht Und dann gibt es da diese eine Gitarre. Sie taucht immer wieder auf. In Bildern. In Träumen. In den Zwischenräumen von ZoooooZ und Arteritz. Niemand weiß, wem sie gehört. Manchmal liegt sie einfach da, als hätte sie gerade eine Pause eingelegt. Manchmal lehnt sie an einer Wand, als würde sie warten. Manchmal schwebt sie sogar – aber nur, wenn niemand hinsieht. Mumzy behauptet: „Diese Gitarre ist ein Wesen. Sie sucht jemanden, der sie nicht spielt, sondern versteht.“ Und vielleicht ist genau das der Punkt. Warum ZoooooZ sie nicht spielen kann – und trotzdem braucht Die Gitarre passt nicht zu seinen Fingern. Aber sie passt zu seiner Seele. Denn ZoooooZ ist ein Wesen, das immer zwischen Chaos und Klarheit tanzt. Zwischen ZoooooZ und Arteritz. Zwischen Humor und Tiefe. Zwischen Farbe und Klang. Die Gitarre ist ein Symbol für all das, was er sucht:
Die Wahrheit, die Arteritz flüstert In Arteritz erzählt man sich eine alte Geschichte: „Die coolste Gitarre findet man nicht. Sie findet dich, wenn du aufhörst zu suchen.“ Vielleicht ist das der Grund, warum sie immer wieder auftaucht. Sie beobachtet ZoooooZ. Sie wartet. Sie prüft, ob er bereit ist, nicht zu spielen – sondern zu sein. Und Mumzy? Mumzy Maria Uberstein malt die Gitarre immer wieder in ihre Acrylwelten hinein. Mit mehr Details. Mit mehr Tiefe. Mit einem Hauch Realismus, der fast schon frech ist. Sie sagt: „Wenn ZoooooZ eines Tages die Gitarre berührt und sie nicht verstimmt, dann beginnt ein neues Kapitel.“ Bis dahin tanzen die Farben weiter. Auch ohne Musik. Oder vielleicht gerade deswegen.
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